Jesus Christus, Herr der Herren

Song-Titel

Jesus Christus, Herr der Herren

Anmerkungen zum Song

Dieses Lied ist mal etwas anders als die bisherigen Lobpreis-Songs, was ihr am Design und dem Beschreibungsformat vielleicht schon gleich auf den ersten Blick bemerkt habt.

Zunächst mal ein historischer Rückblick in die Vergangenheit:
Wie war es denn in der DDR überhaupt? Die älteren von uns können sich vielleicht sogar noch gut daran erinnern: bekanntermaßen war die DDR ein strikt atheistischer Staat – wer sich offen zum Christentum bekannte oder sich sogar in einer Freikirche für den christlichen Glauben engagierte, wurde systematisch schikaniert, durch die Stasi überwacht oder landete sogar im Gefängnis. Auch, wenn es natürlich „offiziell“ Kirchen im Arbeiter- und Bauernstaat gegeben hat, so war das offene Ausleben des christlichen Glaubens nicht nur „nicht gern gesehen“, sondern wurde vom System aktiv bekämpft. Viel mehr noch, teilweise nutzte die Stasi sogar kirchliche Seelsorger, damit diese für das System Kirchenmitglieder ausspionierten.

So viel erstmal zu diesem m.E. sehr traurigen Kapitel deutscher Geschichte.

Erinnert ihr euch eigentlich noch an die TV-Serie „Sliders“, in der die Protagonisten durch ein Portal in viele Parallel-Universen mit völlig anderen Regelungen „geslidet“ sind? In einer Folge beispielsweise war es verboten, bei grün die Straße zu überqueren, man musste zwingend warten bis es rot war, wenn ich mich recht erinnere.

Jetzt möchte ich euch hiermit – ähnlich wie in besagter TV-Serie – einmal in das folgende Gedankenexperiment mit hinein nehmen:
Nehmen wir mal an, die DDR hätte sich damals nicht von Gott komplett abgewendet, sondern in eben so einem Parallel-Universum ganz gezielt auf Jesus Christus eingelassen. Nehmen wir an, die DDR wäre eine christliche deutsche Republik geworden, die Gott sogar in ihrer Nationalhymne ausdrücklich willkommen heißt. Ich kann mir vorstellen, dass der Texter der damaligen Nationalhymne Johannes R. Becher dann einen ganz anderen Text geschrieben hätte und möchte euch im Rahmen einer künstlerischen Auseinandersetzung im Sinne der Pastiche-Regelung des § 51a UrhG einmal in mein historisches Gedankenexperiment mit hinein nehmen: Wer weiß, vielleicht hätte der Text dieser Nationalhymne dann ja sogar so ausgesehen 🙂

Ich persönlich finde die Melodie einfach wunderschön, es ist wirklich sehr schade, dass man sie sonst eigentlich nie hört – und ich möchte im Rahmen dieser wertschätzenden Pastiche an dieser Stelle einfach einmal daran erinnern und hoffe, euch gefällt diese gedankliche Reise in (m)ein Parallel-Universum. Und wünsche mir natürlich auch von Herzen, dass meine Version auch den aktuellen Rechteinhabern gefällt, erlaubte Verwendung durch eine Pastiche hin oder her.

Komponist: Hanns Eisler
Ursprüngliches Lied: DDR-Nationalhymne „Auferstanden aus Ruinen“

Zu der Rechte-Situation noch ein wichtiger Hinweis:
Die Rechte an der zugrundeliegenden Melodie liegen bei den Rechtsnachfolgern von Hanns Eisler, das Original-Werk bleibt selbstverständlich urheberrechtlich geschützt. Dieser Song dient rein ideellen und künstlerischen Zwecken. Anders als bei den anderen Videos kann ich die Melodie zwar im Rahmen einer Pastiche (siehe Anmerkung oben) erlaubterweise nutzen, allerdings bin ich nicht in der Position, euch als Dritten die Weiterverwendung zu gestatten (z.B. den Song in einem Gottesdienst oder auf Konzerten zu aufzuführen) wie bei den anderen Liedern – die Melodie gehört mir ja nicht. Was den Text angeht, so habt ihr freilich meinen Segen dafür, den irgendwo aufzuführen (das kennt ihr ja schon von meinen anderen Songs auf meinem Youtube-Kanal) – hinsichtlich der Melodie müsstet ihr euch bitte selbst mit den aktuellen Rechteinhabern in Verbindung setzen, wenn ihr die irgendwie nutzen wollt.

Liedtext

Akkorde anzeigen

[1. Strophe]
Jesus Christus, Herr der Herren
du hast Sünd‘ und Tod besiegt,
durch den Tod am Kreuz,
durch den Tod am Kreuz.

[Refrain]
Herr, dein Wort, es währt unendlich,
deine Güte ewiglich.
Dir allein sei alle Ehre,
Jesus auf dem Königsthron,
dir allein sei die Ehre,
Jesus, nur dir allein.

[2. Strophe]
Danke Herr für deinen Segen
den du gibst auf unser Land!
Herr wir sind dir ewig dankbar
für deine barmherz’ge Hand.

[Refrain]
Herr, dein Wort, es währt unendlich,
deine Güte ewiglich.
Dir allein sei alle Ehre,
Jesus auf dem Königsthron,
dir allein sei die Ehre,
Jesus, nur dir allein.

[3. Strophe]
Danke auch für deine Gnade,
jene die unendlich ist.
Mächt’ger Gott, der thront im Himmel
und der sein Volk nie vergisst.

[Refrain]
Herr, dein Wort, es währt unendlich,
deine Güte ewiglich.
Dir allein sei alle Ehre,
Jesus auf dem Königsthron,
dir allein sei die Ehre,
Jesus, nur dir allein.