Warum kann man Benzinpreise an der Autobahn nur sehr spät lesen?

Benzinpreise an der Tankstelle
Jeder kennt das: Man fährt auf der Autobahn und fragt sich mit sorgenvollem Blick auf die Tankuhr: „Was kostet der Sprit da vorne an der Tanke eigentlich?“ – Oftmals fährt man dann doch raus und ärgert sich, wenn man den Preis an der Zapfsäule liest: Ganz schön teuer!! Naja, aber wenn man schon mal da ist…
 
Die Preistafel, wie man sie aus der Stadt kennt, ist ja meist so aufgebaut, dass man sie während der Fahrt schon von Weitem lesen kann, aber auf der Autobahn ist sie i.d.R. so aufgebaut, dass man sie erst lesen kann, wenn man abfährt und quasi davor steht.
Warum man die Preise von der Autobahn (meistens) nicht lesen kann…
Spaßeshalber habe ich mal einige Tankstellenbetreiber gefragt und diese gar nicht so uninteressante Antwort erhalten: Für Tankstellen gibt es grundsätzlich gesetzliche Richtlinien, wie Preistafeln angebracht werden müssen. Diese besagen, dass die Preistafeln die Autofahrer weder blenden noch ablenken dürfen.
 
Während die Ablenkung im „normalen“ Straßenverkehr in der Stadt bei 50 km/h sich eher in Grenzen halten dürfte, kann selbst eine kleine Unaufmerksamkeit auf der Autobahn bei 150 km/h schon mal fatale Folgen haben. Deshalb sind die Preistafeln an einer Autobahntankstelle i.d.R. parallel (und nicht rechtwinklig) zur Fahrbahn angebracht.
 
So zumindest die offizielle Erklärung.
Noch ein Tipp
So unrecht dürfte diese Regelung den Tankstellenbetreibern aber vermutlich nicht sein, denn eine Autobahntankstelle ist (fast) immer teurer als eine andere Tankstelle – sogar des selben Konzerns – in einer Stadt oder im Dorf.
 
Bares Geld kannst du mit einer App wie dem ADAC Spritpreisvergleich (App im Google Play Store) sparen. Voraussetzung ist natürlich, du hast entweder einen Beifahrer oder fährst zur Preisrecherche auf einen Rastplatz!